Lohngerechtigkeit ist bis zu einem gewissen Grad messbar. Unser Geschäftsführer sprach an einer Veranstaltung von Werkplatz Égalité über unsere Erfahrung mit Lohnanalyse – und wurde dabei daran erinnert, dass auch Vorbilder noch lernen können.
Der Rahmen hätte nicht passender sein können: drei Unternehmen, drei Perspektiven auf faire Löhne – und ein Publikum, das nicht nur zuhören, sondern auch herausfordern wollte. Die Veranstaltung «Interne Lohngerechtigkeit – worauf es ankommt», organisiert von Werkplatz Égalité, zeigte, wie unterschiedlich der Weg zur Lohntransparenz sein kann. Als Vertreter der rubmedia-Gruppe – zu der auch brisanz gehört – sprach unser Geschäftsführer Pascal Rub über unseren Weg: Seit 2008 setzen wir auf das Lohnanalyse-Tool «Logib», um systematische Unterschiede zu erkennen und zu beheben. Doch das reicht nicht!
Analysetools helfen zwar, Entlöhnungssysteme gerechter zu gestalten. Doch Anforderungen verändern sich, neue Generationen stellen andere Fragen, und Fairness endet nicht bei der Statistik. Lohnsysteme, die gestern noch als transparent galten, müssen heute ganz neu gedacht werden.
Die Veranstaltung wurde so zu einem Perspektivenwechsel: Wer ein Podium betritt, um Best Practice zu zeigen, muss auch bereit sein, sich selbst zu hinterfragen. Genau das passierte – in Gesprächen mit anderen Unternehmer:innen, mit HR-Fachpersonen, mit kritischen Stimmen aus dem Publikum. Was bleibt, ist der Eindruck, dass faire Löhne nicht vom System allein abhängen, sondern von der Haltung derer, die sie gestalten.
Zum vollständigen Rückblick der Veranstaltung: Rückblick Event